1. Bröckeler Rocknacht erlöst 1.200 Euro für Celler Hospizarbeit

BRÖCKEL. Nach Bockelskamp, Südwinsen, Helmerkamp und Ahnsbeck hat jetzt auch Bröckel sein Musikfestival – zwar nicht als Open Air, dafür aber im angenehm temperierten großen Saal im Gasthof zur Post. Und noch etwas unterscheidet die Bröckeler Rocknacht von den übrigen Festivals im Landkreis: neben dem Spaß an live gespielter Rockmusik sollen die Konzerte auch soziale Projekte unterstützen.

Spenden statt Eintritt

Bei freiem Eintritt werden die Konzertbesucher um Spenden gebeten, die von den beiden Veranstaltern Felix Riebeling und Christoph Nolden an gemeinnützige Organisationen in der Region weitergegeben werden. Der Reinerlös der 1. Bröckeler Rocknacht am 22. September war für das Hospiz-Haus bestimmt.

Rund 400 Besucher wollten sich die erste Veranstaltung dieser Art in Bröckel nicht entgehen lassen und feierten zur Musik der Bands Rotten Nation X, Blue H.O.U.R. und Just 4 Campfire bis in die späte Nacht. Nicht nur der tanzbare Mix bekannter Rocktitel traf den Geschmack der Gäste, auch die aufgestellte große Spendenbox fand großen Zuspruch.

Geglückte Premiere

„Wir hatten gehofft, mit dem Reinerlös die 1000-Euro-Marke knacken zu können, und das ist uns auch gelungen“, freuten sich Felix Riebeling und Christoph Nolden bei der Spendenübergabe im Hospiz-Haus. Wenige Tage nach der Rocknacht war die Spendensumme von einem Spender noch einmal aufgerundet worden, sodass Hospizleiterin Marlies Wegner am Ende 1.200 Euro entgegennehmen konnte, die der ambulanten und stationären Begleitung schwerkranker Menschen und ihrer Familien in Celle und Umgebung zugute kommen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den teilnehmenden Bands, bei den Organisatoren und Helfern – und bei allen Spendern!

Heimspiel für die „Bröckeler Jungs“:  Freddy Baars und Julian Seidel eröffneten den Abend.

 

Stets dicht am Original: die Band Blue H.O.U.R. überzeugte mit gut gecoverten Rock-Hits.

 

Blick von der Bühne in den Saal

 

Nicht nur gut fürs Lagerfeuer: Just 4 Campfire waren kurzfristig für die erkrankten Mary’s forbidden Dreams eingesprungen und erfreuten zu später Stunde mit handgemachtem erdigen Rock.