Dufte Düfte
Sandra Jacobi, unsere angehende Expertin in der Aromapflege, ist begeistert von ätherischen Ölen. Sie können anregen oder entspannen, wirken entzündungshemmend oder antimykotisch, pflegen die Haut, entkrampfen oder fördern die Durchblutung, hellen die Stimmung auf oder beruhigen die Seele und noch viel mehr. Und obwohl ätherische Öle leicht flüchtig sind, zeigen sie schon in kleiner Dosierung beachtliche Wirkung. Das verwundert nicht, wenn man weiß, dass zum Beispiel für einen Liter Rosenöl 3.500 Kilogramm Rosenblätter destilliert werden müssen! Entsprechend genügen bereits wenige Tropfen, die wir im Rahmen der komplementären Pflege verwenden: bei Gästen, die das möchten und nicht allergisch reagieren.
Im Rahmen einer internen Schulung gab Sandra Jacobi kürzlich einen Überblick, stellte einige Öle und ihre Wirkungen vor und erläuterte, wofür und in welcher Dosierung sie angewendet werden – niemals oral und nur auf intakte Hautpartien. Außerdem wurde es praktisch: Duftproben, Hand- oder Fußmassagen, ein Fußbad (je nach Wunsch anregend oder beruhigend). Wer hätte gedacht, dass sich Düfte so schwer erraten lassen! Thematisiert wurde auch, was sich im Hospiz bereits bewährt hat und welche Abläufe sich noch verbessern lassen. Natürlich wird dokumentiert, welche Ölmischung bei welchem Gast und in welcher Form und Dosierung zum Einsatz kommt und wie diese wirkt: sowohl intern als auch für Sandras Projektarbeit im Rahmen ihrer Fortbildung.
Zum Abschluss gab´s ein Getränk mit Rosenaroma – Mitarbeitende dürfen auch kosten. Danke, Sandra, dass du uns so kompetent und leidenschaftlich durch die Aromapflege begleitest und wir unseren Gästen damit Gutes tun können.








