Hospiz Celle Ambulant

Wir begleiten ehrenamtlich und beraten hauptamtlich

  • Menschen, die schwer erkrankt und sterbend sind
  • An- und Zugehörige
  • Familien mit einem Kind, das lebensverkürzend erkrankt ist
  • Familien mit Kindern, in denen ein Elternteil lebensverkürzend erkrankt ist
  • Menschen, die trauern

Wir begleiten ehrenamtlich

  • in der Häuslichkeit
  • in Pflege- und Altenheimen
  • in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • im Krankenhaus

Wir beraten hauptamtlich

  • im Zentrum für ehrenamtliche Hospizarbeit in der Guizettistraße 3 in Celle
  • im Allgemeinen Krankenhaus Celle im Gebäude U, 2. Etage, Raum 09-2002
  • wir kommen zu Ihnen

Wir sind persönlich telefonisch zu erreichen 

  • unter Telefon 05141 2199007 in der Zeit von 09:00 bis 22:00 Uhr. Bitte nutzen Sie den Anrufbeantworter, wir rufen zurück.
  • In der Zeit von 22:00 bis 09:00 Uhr erreichen Sie unseren Anrufbeantworter. Wir melden uns umgehend bei Ihnen.

Beratungsgespräche bitte nur nach telefonischer Terminabsprache.

Weitere Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.

Auftrag-Aufgaben-Begleitungen

Sterbebegleitung

Menschen, die schwer erkrankt sind und sich in ihrer letzten Lebensphase befinden, benötigen oft neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung weitere menschliche und persönliche Unterstützung. Die ehrenamtlich Mitarbeitenden von Hospiz Celle ambulant begleiten die Betroffenen und die ihnen nahestehenden Menschen um zu entlasten. Diese Entlastung kann darin bestehen, Sitzwachen oder kleinere Erledigungen zu übernehmen, Arztbesuche zu begleiten, vorzulesen, miteinander zu sprechen, miteinander zu schweigen . . .

Die Möglichkeiten der Begleitung sind vielfältig und richten sich jeweils nach den Bedürfnissen und Möglichkeiten aller Beteiligten.

Die Koordination von Hospiz Celle ambulant klärt während eines persönlichen Gesprächs die Bedürfnisse der Betroffenen und bemüht sich im Anschluss um eine ehrenamtliche Begleiterin bzw. Begleiter.

Hauswirtschaftliche oder pflegerische Tätigkeiten werden von uns nicht übernommen.

Ehrenamtliche Begleitung für Zugehörige und Angehörige

Die Begleitung eines Menschen, der schwer erkrankt und sterbend ist, bedeutet auch für Angehörige und Freunde eine wesentliche Veränderung für ihr eigenes Leben.  Zwischen Fürsorge und Sorge um den erkrankten Menschen und dem Koordinieren der alltäglichen Dinge bleibt meist nicht viel Freiraum. Die Ehrenamtlichkeit kann hier durch Dasein eine Zeitspanne der Ruhe und Entlastung ermöglichen. Gespräche können sehr hilfreich und entlasten sein.

Wir stehen Angehörigen und Freunden beim Abschiednehmen zur Seite und begleiten sie mit unseren Trauerangeboten auch über den Tod hinaus.

Ehrenamtliche Begleitung im Krankenhaus  und fachliche hauptamtliche Beratung

Unsere hauptamtliche Koordinatorin Frau Annett Rindfleisch berät im AKH Celle über die Möglichkeiten einer hospizlichen Begleitung am Lebensende.

Frau Rindfleisch kommt bei Bedarf zu Ihnen. Weiterhin bietet die Hospiz Celle im AKH eine Sprechstunde an.

Falls Sie einen Besuch wünschen erreichen Sie uns

  • über den behandelnden Arzt
  • über die Pflegefachkräfte Ihrer Station
  • über den Sozialdienst
  • oder direkt unter Telefon 05141 2199007

Die offenen hospizliche Sprechstunde finden Sie im AKH im Gebäude U, 2. Etage, Raum 09-2002

  • Dienstag  10:00-11:00 Uhr
  • Freitag     15:00-16:00 Uhr

Ehrenamtliche Trauerbegleitung für Erwachsenen

Trauer ist eine gesunde Reaktion auf einen Verlust, dennoch stellt sie unsere bisherige Lebenswelt auf den Kopf.

Das Hospiz Celle versteht es als gesellschaftliche Aufgabe Menschen mit Verlusterfahrungen bei Bedarf zu begleiten. Die ehrenamtliche Trauerbegleitung stellt eine der Säulen der hospizlichen Begleitung dar.

Aus diesem Grund hat die Hospiz Celle den Bereich der TrauerLebensWelten geschaffen. Dieser Bereich erfüllt den Auftrag Menschen mit einer Verlusterfahrung zu begleiten.

Im Rahmen eines Erstgespräches beraten wir über unser Angebot und erspüren mit Ihnen gemeinsam, welches unserer Angebote, entsprechend Ihrer Lebenswelt, für Sie sinnvoll sein könnte.

Die Angebote der TrauerLebensWelten finden Sie hier.

Der gesamte Bereich der Trauer ist ausschließlich über Spenden zu finanzieren.

Wir beraten hauptamtlich und begleiten ehrenamtlich dort, wo Kinder, Jugendliche und Eltern mittelbar oder unmittelbar von einer lebensverkürzenden Erkrankung betroffenen sind.

  • Wir begleiten ehrenamtlich erkrankte Kinder und Jugendlichen.
  • Wir begleiten ehrenamtlich die Geschwister von erkrankten Kindern und Jugendlichen.
  • Wir begleiten ehrenamtlich die Eltern von erkrankten Kindern und Jugendlichen.
  • Wir begleiten ehrenamtlich Kinder und Jugendliche von erkrankten Eltern.
  • Wir begleiten ehrenamtlich Kinder, Jugendliche und Eltern in der Trauer.
  • Wir sind ehrenamtlich da in Gesprächen.
  • Wir sind ehrenamtlich da beim Spielen.
  • Wir sind ehrenamtlich da bei gemeinsamen Aktionen.
  • Wir sind ehrenamtlich da bei Fragen.
  • Wir sind ehrenamtlich da um Zeit zu schenken.
  • Wir sind ehrenamtlich da zur Entlastung im Alltag.
  • Wir sind ehrenamtlich da beim Abschied.
  • Wir sind ehrenamtlich da in der Trauer.

Wir kommen nur auf Wunsch und nach Absprache. Jede Begleitung richtet sich nach den Bedürfnissen und Bedarfen der Betroffenen und den Möglichkeiten der ehrenamtlich Mitarbeitenden.

Wir begleiten ehrenamtlich Familien in denen Kinder leben, die eine, nach dem heutigen Stand der Wissenschaft, lebensverkürzende Erkrankung haben. Wir unterstützen und entlasten individuell nach den Bedürfnissen der betroffenen Kinder, der Geschwister und der Eltern und den Möglichkeiten der ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter. Die Facetten unserer Begleitungen sind so vielfältig wie das Leben. Die Lebenssituationen in den Familien mögen sich gleichen,  dennoch ist jede Familie einzigartig. Sprechen Sie uns an. Unsere hauptamtliche Koordinatorin Frau von Frieling steht Ihnen und den ehrenamtlich Mitarbeitenden beratend und begleitend zur Seite.

Ehrenamtliche Familienbegleitung

Eltern sein schützt nicht vor dem Risiko die Diagnose einer lebensbedrohenden Erkrankung zu erhalten.

Gegenwart und Zukunft bekommen für die Familien eine andere Dimension. Die zu bewältigenden Herausforderungen sind komplex und häufig unaufschiebbar.

Unsere hauptamtliche Koordination berät über Unterstützungsmöglichkeit und auf Wunsch koordiniert sie die ehrenamtliche Begleitung. Wir bieten Begleitung für das betroffene Elternteil und für alle anderen Mitglieder der Familie. Die Kinder werden von unseren ehrenamtlichen Kinderhospizmitarbeitenden begleitet.

DrachenWelten- Ehrenamtliche Trauerbegleitung für Kinder

Trauernden Kinder kann es guttun mit anderen trauernden Kindern zusammen zu sein. In unseren DrachenWelten bieten wir ein offenes Angebot für trauernde Kinder im Alter von 6-11 Jahren. Wir bieten die Möglichkeit für spielerische kreative Auseinandersetzung mit Gefühlen wie Traurigkeit, Schuld, Wut, Zorn, Angst, Hilflosigkeit und Freude und Spaß.

Die Angebote der DrachenWelten werden von ehrenamtlichen Mitarbeitenden betreut, die für die Begleitung trauernder Kinder besonders geschult sind.

Termine, Orte, Ansprechpartner sowie inhaltliche Details zu dem Angebot finden Sie hier.

Team

Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen auf Ihren Wunsch hin zu Ihnen nach Hause, ins Pflegeheim oder ins Krankenhaus. Dem ersten Besuch sollte immer ein Kontakt mit der Koordination des ambulanten Hospizes vorausgegangen sein. Die Begleitung orientiert sich dabei an Ihren Bedürfnissen und den Möglichkeiten des ehrenamtlich Mitarbeitenden. Zurzeit engagieren sich 50 Menschen ehrenamtlich im ambulanten Hospiz, einige schon seit vielen Jahren. Jeder ehrenamtlich Mitarbeitende wurde über mehrere Monate hinweg auf diese Aufgabe vorbereitet. Die Ehrenamtlichen werden bei ihrer Tätigkeit von der hauptamtlichen Koordination unterstützt und erhalten regelmäßig Fortbildungen und Supervision.

Die Kinderhospizbegleiterinnen und -begleiter haben wie die  Trauerbegleiterinnen und -begleiter zusätzlich spezielle Schulungen für diesen Bereich erhalten.

Unsere  Koordinatorinnen sind für Sie erste Ansprechpartnerinn für Fragen einer Begleitung, Beratung, Information.

  • Frau Imke von Frieling und Frau Annett Rindfleisch stehen Ihnen helfend und beratend zur Seite. Frau von Frieling ist Krankenschwester, Diplom-Pflegewirtin und verfügt über eine große Berufserfahrung im Hospiz- und Palliativbereich.
  • Frau Rindfleisch ist ex. Krankenschwester und hat an der Ostfalia Hochschule in Wolfsburg Pflegewissenschaften studiert. Frau Rindfleisch ist für die Beratung und Begleitung im Allgemeinen Krankenhaus in Celle die erste Ansprechpartnerin und begleitet den Bereich TrauerLebensWelten.

Die Koordination ist dafür verantwortlich, die Qualität der ehrenamtlichen Arbeit sicherzustellen. Kennzeichnend für diese Arbeit ist Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit, Kontinuität und Qualifizierung seitens der Ehrenamtlichen.

Die Koordinatorinnen begleiten die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei ihren Aufgaben.

Sie erreichen unsere Koordinatorinnen unter Kontakt

Standorte

Sie finden das „Zentrum für ehrenamtliche Hospizarbeit“ in der

Guizettistraße 3
29221 Celle
Telefon 05141 2199007
Fax 05141 219059
ambulant@hospiz-celle.de

im Allgemeinen Krankenhaus Celle (Gebäude U, 2. Etage, Raum 09-2002) haben wir eine offene hospizliche Sprechstunde
Dienstag 10:00 – 11:00 Uhr
Freitag    15:00 – 16:00 Uhr

Fragen & Antworten

Wir versuchen an dieser Stelle, häufig auftretende Fragen kurz und knapp zu beantworten. Sollte Ihre Frage nicht erfasst sein – rufen Sie uns bitte an oder mailen Sie uns Ihre Frage.

Nein. Wir begleiten Sie ehrenamtlich und kostenlos.

Wenn Sie eine bestimmte Ehrenamtliche / einen Ehrenamtlichen für die Begleitung wünschen, können Sie dies beim Erstgespräch mit der Koordinatorin besprechen. Die Koordinatorin wird Ihre Wünsche, soweit möglich, berücksichtigen.

Wir begleiten Menschen, die an einer schweren fortschreitenden Erkrankung leiden, die zum Tod führen wird, sowie deren Angehörige und Zugehörige.

Wir begleiten Familien, in denen ein Kind lebensverkürzend erkrankt ist.

Wir begleiten und unterstützen Kinder und Jugendliche, deren Eltern schwer erkrankt oder sterbend sind.

Wir begleiten Menschen in ihrer Trauer – unabhängig davon, ob wir den Verstorbenen ambulant begleitet haben, ob er Gast im Hospizhaus war oder wie lange der Todesfall zurückliegt. Unser Trauerangebot steht allen Menschen offen, die trauern.

Sie können sich im ambulanten Hospiz als ehrenamtliche Sterbebegleiterin / Sterbebegleiter oder im stationären Hospiz engagieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Sie erreichen uns telefonisch rund um die Uhr.

Von Montag bis Freitag erreichen Sie unsere Koordination in der Zeit von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr  unter der Telefonnummer 05141 2199007.
Falls Ihr Anruf nicht persönlich entgegen genommen werden kann, sprechen Sie bitte auf den Anrufbeantworter, Sie werden zeitnah zurückgerufen.
Nach 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr erreichen Sie unter der angegebenen Telefonnummer unseren ehrenamtlichen Telefondienst.
Nach 22.00 Uhr haben Sie grundsätzlich die Möglichkeit, auf den Anrufbeantworter zu sprechen. Sie werden am nächsten Tag ab 9.00 Uhr von unseren hauptamtlichen Mitarbeiterinnen angerufen.

An Wochenenden und an Feiertagen erreichen Sie unter der Telefonnummer 05141 2199007 unseren Anrufbeantworter. Bitte hinterlassen Sie Ihren Namen, Ihre Telefonnummer und Ihr Anliegen. Der Anrufbeantworter wird mehrmals täglich abgehört. Zeitnah setzt sich eine ehrenamtliche Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter mit Ihnen in Verbindung.

Weitere Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier:  Zum Kontakt

Ansprechpartnerin
ambulante Begleitung:
Imke von Frieling
Leitung Koordination

Ansprechpartnerin
ambulante Begleitung und TrauerLebensWelten:
Annett Rindfleisch
Koordination

Wir sind für Sie da

Sie erreichen uns unter der Telefonnummer  05141 219 90 07.

Unsere Faxnummer lautet 05141 2190959.

Haben Sie Fragen? Benötigen Sie eine Beratung? Brauchen Sie Informationen? Oder wollen Sie sich ehrenamtlich engagieren?

Nehmen Sie Kontakt auf!

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