Supervision September: Team stärken durch Reflexion
Regelmäßige Supervision stärkt uns als Team und sichert und verbessert die Qualität unserer Arbeit. Supervisor Justus Schaaf startete diesmal mit einem „tierischen“ Einstieg: Was haben spezifische Eigenschaften bestimmter Tiere mit uns zu tun? Die folgenden Selbsteinschätzungen wie „manchmal stachlig und manchmal empfindsam wie ein Igel“, „flauschig und gleichzeitig wehrhaft wie ein Huhn“, „unterschätzt wie ein Schaf“ … inspirierten eine erfrischende und gleichzeitig erhellende Austauschrunde.
Daran anschließend kam „Fallbesprechung einmal anders“. Was in der jüngeren Vergangenheit richtig gut gelaufen sei, fragte Justus, und was wir daraus lernen könnten. Es kam einiges zusammen:
ein aufgeregter Gast, der sich erfolgreich beruhigen und davon abbringen ließ, mitten in der Nacht das Hospiz zu verlassen;
eine unserer neuesten Mitarbeiterinnen, die „inzwischen immer die richtige Tür findet“ und dankbar ist, dass die Kolleginnen so geduldig alle ihre Fragen beantworten;
das Hauswirtschaftsteam, das seit Wochen in Minimalbesetzung arbeitet und durch gute Organisation und klare Priorisierung die tägliche Arbeit schafft – auch weil alle anderen helfen, wo es geht;
die Mitarbeiterin, die ihre Ausbildung bei uns gemacht hatte, jetzt nach Umwegen wieder bei uns ist und sich schon nach kurzer Zeit wieder wie „zu Hause fühlt“ …
Es ist wichtig, uns ganz bewusst vor Augen zu führen, was gut läuft und wofür wir dankbar sind. Dadurch merken wir, was uns als Team auszeichnet und wie sinnhaft unsere Arbeit ist. Wie gut, dass wir Supervision und dadurch eine Überblicks-Perspektive bekommen: Sie öffnet uns die Augen für unseren sehr besonderen Arbeitsalltag.



